Aufgaben eines Mentors / einer Mentorin

Als Mentorin oder Mentor begleiten Sie einen jungen Menschen, der bis jetzt noch keine Lehrstelle gefunden hat. Sie unterstützen und motivieren ihn bei seinen weiteren Anstrengungen,  für die eigentliche Lehrstellensuche aber ist er weiterhin selber zuständig. Sie sind eine Art "Gotte/Götti" auf Zeit. Wichtig ist dabei:

 

·         die Jugendlichen beachten - ihre Sorgen und Gedanken ernst nehmen

·         Zeit geben - für sie da sein

·         Zuhören - das Wichtigste kommt oft in einem Nebensatz oder am Ende des Gesprächs

·         Vertrauen geben - auch wenn noch nicht alles klappt

·         die eigenen Erwartungen anpassen - die Lehrstellen sind knapp,
          vor allem für schulisch Schwächere

 

Unterstützung geben

·         Mut machen

·         Geduld haben

·         Ansprechpartner, Ansprechpartnerin sein

·         Bei Bewerbungen als Referenz zur Verfügung stehen oder
          ein Empfehlungsschreiben beilegen, je nach Situation

 

Lernfelder aufzeigen, Kompetenzen üben

·         Den Jugendlichen die eigene Wirkung verdeutlichen

·         Das Auftreten, Vorstellungsgespräche, Telefonanrufe üben

·         Bewerbungen prüfen

 

Die Führungsrolle übernehmen

·         Anleiten - aber die Arbeit nicht selber leisten

·         Verbindlichkeit einfordern - und selber verbindlich sein

·         Sagen, was ist - gute Leistungen loben, Schwachstellen aufdecken

·         Unterstützen - Wege aufzeigen, wie Schwachstellen verbessert werden können

 

Sich als Mentor, als Mentorin selber vernetzen

·         Kontakte zur Berufswelt knüpfen oder reaktivieren

·         Kontakte mit anderen Mentoren / Mentorinnen knüpfen

·         Tipps und Wissen austauschen (an Treffen)

·         Fragen und Schwierigkeiten mit der Projektleitung klären

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