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Lernende, die während der Berufslehre mehr leisten können und wollen, haben die Möglichkeit, die Berufsmatura in der Berufsmaturitätsschule zu erwerben. Wer die Berufsmaturitätsschule besuchen will, sollte dies bereits vor Lehrbeginn mit seiner Ausbildnerin/seinem Ausbildner besprechen und im Lehrvertrag festhalten.
Aufnahmebedingungen an die Berufsmaturitätsschule
Berufsmaturanden und Berufsmaturandinnen besuchen zusätzliche allgemeinbildende Fächer und haben deshalb neben der Berufsausbildung im Betrieb meist zwei Tage in der Woche Schulunterricht.
Berufsmatura nach der Lehre auf dem 2. Bildungsweg
die Berufsmatura kann auch erst nach Lehrabschluss erworben werden. Diese Berufsmatura auf dem 2. Bildungsweg dauert berufsbegleitend zwischen eineinhalb und zwei Jahren, als Vollzeitausbildung ein Jahr.
6 Berufsmatura-Typen
Die Berufsmaturitätsschule kann in Zusammenhang mit einer mindestens 3-jährigen Lehre besucht werden. Es bestehen 6 verschiedene Typen der Berufsmatura, wobei nicht alle Kantone alle Berufsmatura-Typen anbieten:
- Technische Berufsmatura mit Schwerpunkt in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften
- Kaufmännische Berufsmatura mit Schwerpunkt im sprachlich-wirtschaftlichen Bereich
- Gewerbliche Berufsmatura für Absolventinnen und Absolventen handwerklicher Berufe
- Gestalterische Berufsmatura mit Grundlagenvermittlung für den späteren Besuch einer gestalterischen Fachhochschule
- Naturwissenschaftliche Berufsmatura mit Schwerpunkt in Biologie/Ökologie und Physik/Chemie; für die Grundbildungen im Bereich der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion und der grünen Berufe
- Gesundheitliche und soziale Berufsmatura mit den
- Schwerpunktfächern Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften
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